der bär ist los

In Bayern streift ein aus Italien (über das sicher Drittland Österreich) eingewanderter Braunbär umher. Jetzt heißt es Ruhe bewahren und die Tipps des WWF befolgen. Ganz schlecht ist es, zuckerhaltige Gegenstände mitzuführen, am schlechtesten jedoch, selbst aus Honig zu bestehen. Der WWF rät:
- Machen Sie etwas Lärm in geschlossener Vegetation (laut sprechen, singen, ein Glöcklein am Wanderstock oder am Knöchel festbinden)
- Bewahren Sie Ruhe: Der Bär weiß auch nicht, was Sie tun. Es findet also eine Art Dialog zwischen Ihnen und dem Bären statt. Sie müssen ihm zeigen, dass Sie kein Angreifer sind, also ihm sein Territorium überlassen. Zugleich sind Sie aber auch keine Beute.
Klingt gut, wer will schon gerne Futter sein, aber:
- Werfen sie nicht mit Steinen oder Stöcken und versuchen Sie nicht, den Bären mit drohenden Gesten oder Schreien zu verscheuchen.
- Verzichten Sie zugunsten Ihrer Sicherheit auf ein Bärenfoto.
(Anm.d.Red.: Verzichten sie insbesondere auf ein Foto, dass den Bären mit ihnen im Arm zeigt)
- Melden Sie alle Beobachtungen dem Wildhüter oder den Parkaufsehern.
(Anm.d.Red.: Alle! Auch wenn er sie verspeist hat!)
- Stellen Sie sich tot: Legen Sie sich mit dem Bauch auf den Boden und kreuzen Sie ihre Hände im Nacken. Der Bär erkennt so, dass Sie keine Gefahr für ihn sind. Warten Sie, bis der Bär wieder weit genug weg ist – dies kann dauern, der Bär hat Zeit.
Tot stellen, dann tut´s nicht so weh, wenn einen der Bär frisst. Zusammenfassend kann man also sagen: Lärm machen, nicht zu viel, nicht zu wenig - wichtig: Handbewegungen zum Dialog mit dem Bären. Gleichzeitig auf dem Boden liegend ruhig die Hände im Nacken falten. Abwarten, Förster informieren.


2 Comments:
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