Freitag, Juni 30, 2006

+++wm-report XXII+++


Heute ist der ganz ganz gr0ße Tag. Zum ersten mal seit knapp 6 Jahren schlagen wir wieder eine große Fußballnation. Da das noch ein paar Stunden dauert bin ich aktuell leider ein nervliches Wrack!!! Trotzdem: Zur Einstimmung und aufgrund der großen Nachfrage hier einige weiter Impressionen des großen Gauchos Maradona:

Der Anfang vom Ende: Maradona fühlt sich unbeobachtet, knabbert am WM-Pokal

"Meine erste Drogenmillion": Maradona zeigt Marke

Neue Energie: BA Baracus zieht Maradona wieder auf

Auf dem Weg in die Entziehungskur: Ein kleines Pfund für Notfälle hat er sich unter der Perücke mitgebracht

Sport adé: Maradona hat die 3 Stufen zum Rednerpult ganz alleine gepackt

Neues wagen: Maradona mit schönerer Frisur. Und Bauch.


Aerobic-Trainer Maradona, Interessent Matthäus

Donnerstag, Juni 29, 2006

+++wm-report XXI+++


Auch hier ist der Sprung auf den WM-Zug mit Beinbruch geendet, hat sich wer beim Versuch ein kleines Stück vom großen Kuchen abzubekommen verschluckt bzw. waren dann doch die Augen größer als der Bauch. Ich kauf ja auch im Moment alles, was auch nur im entferntesten mit Fußball lockt, aber im Falle von Urnen sind die Kaufanreize meist andere. Im übrigen handelt es sich hierbei nicht um ein lizensiertes Fifa-Produkt, was sich aber bald eh erledigt hat...

Mittwoch, Juni 28, 2006

+++wm-report XX+++


Der Weg zum Fritz Walter Stadion, welches, da Fritz Walter von der Fifa nicht mit Zahnpasta oder Kredithaien assoziiert wird, auch so heißen darf, ist lange und beschwerlich. Was ein Glück für den Fan, dass Kaiserslautern so nett war und an den Weg ein Freigehege gebaut hat. So richtig mit Füttern und Anfassen.

Dienstag, Juni 27, 2006

+++wm-report XIX+++

Auch das ist die WM: Deckenweg für Rollstuhlfahrer in Kaiserslautern.

Montag, Juni 26, 2006

+++wm-report XVIII+++

Was bei dieser Weltmeisterschaft besonders auffällt ist die Art und Weise, wie Fifa-Funktionäre ganz offen in die Mikrofone der Welt lügen, ohne sich dabei schlecht zu fühlen, rot zu werden oder zumindest mal zu grinsen.

Beispiel 1:
Ohne den geringsten Ansatz Schamgefühl verkündet die Fifa der interessierten Welt, dass alle Stadien zu 99,9 % ausverkauft seien, es keine freien Plätze in den Stadien gäbe, und wenn der fuchsschlaue Zuschauer doch welche entdeckt, dann läge dies schlicht daran, dass mal ein Bus auf der Autobahn liegen geblieben ist. Beim Achtelfinale Argentinien-Mexico muss es sich dabei folglich um einen Airbus gehandelt haben. Oder mehrere.

Beispiel 2:
Die Fifa braucht ganz dringend sämtliche Daten der Zuschauer, von Ausweisnummer bis bevorzugte Tampon-Marke. Dass es natürlich völliger Unsinn ist, für Trilliarden von Euro elektronische Kartenleser mit angeschlossenen Drehkreuzen zu bauen und dann von Hand die Ausweise zu kontrollieren hätte auch jedem klar sein können. Es gibt keine Ausweiskontrollen!

Beispiel 3:
Im Interesse einer umweltfreundlichen WM hat die Fifa ein Pfandbechersystem eingeführt. In dieses kippen die Bedienungen dann (grausam schmeckendes) Budweiser (USA) aus Einweg-Plastikflaschen, die sie anschließend weg werfen.

Sonntag, Juni 25, 2006

+++wm-report XVII+++

Die Zeiten ändern sich... (welch gelungener Einstig in dieses Posting). Seit gestern wissen wir ja nun, dass Deutschland wieder mal Weltmeister wird, drum hier mal ein kleiner Blick in die Vorberichterstattung vergangener Welmeistertitel. Freundlicherweise hat der Kicker alle WM-Sonderhefte seit 1970 als e-paper ins Netz gestellt, inklusive Werbung resp. Reklame:

Helmut Schön, der Mann mit der Fleischmütze setzt hier auf die bewährten Vorteile des Katalogkaufs: schnelle Lieferung frei Haus, jedes dritte Quartal ein Präsent und bequemer Umtausch bei Nichtgefallen. So braucht ihn Eva Braun auch gar nicht lange überreden.


Edles Holz umrandet diesen Heimempfänger. Noch denkt niemand an HDTV und Satellitenschüllen, Beckmann und Beckham.


Das erste Geld ist verdient, liegt auf dem Konto und hilft damit auch nicht weiter. Zum Glück gibts Schecks und durch die Kooperation der Sparkasse mit der City Love Group kann doch noch geschnackselt werden. 1:0 für die Liebe.

Und um nochmal auf meinen sehr gelungenen Einstieg zu sprechen zu kommen: Ja, tun sie, denn 1970 waren Postings noch nicht ganz en vogue.

Samstag, Juni 24, 2006

+++wm-report XVI+++

Manche Leute behaupten ja, sie würden auf Bildern immer scheiße aussehen. Ich hingegen behaupte, auf Panini-Bildern sehen alle Leute Scheiße aus. Um das herauszufinden werde ich mir mein eigenes Panini-Bild bestellen, denn das kann man mitlerweile. Welche Art Monster dabei rauskommen kann ist in der folgenden Übersicht dargestellt:



"Saudi Arabien? Frag mal beim CIA nach." So kam dieses Bild zustande



Erst hat Panini seine ganze Familie entführt, sein Haus niedergebrannt, seinen Hund rosa eingefärbt und ihn im Beisein seiner Nachbarn geoutet, dann drückte der Fotograf ab.

Fand man wohl lustig ihn erst mit öliger Pasta zuzustopfen und dann in letzter Sekunde vorm Erbrechen schnell noch dieses Foto zu machen.

"´tschuldigung dass wir sie um zwei Uhr Morgens per SEK aus dem Bett holen ließen, aber es geht um das Foto..."

... und das passiert, wenn man sich weigert

dem hat man eine Dödelfrisur verpasst...

... und dem nachträglich einen Schnurres.


eigentlich ein dunkelhäutiger Latino-Lover, nach der Panini-Kur Alfred E. Neuman

hier trifft Panini mal keine Schuld

lustiger Spaß der Design Abteilung: Klebebildchen mit neuen Frisuren überkleben...

...so wird aus Roberto Carlos ein Ecuadorianer

Freitag, Juni 23, 2006

+++wm-report XV+++

Oh weh, nach dem 2:1 Ghanas gegen die USA hat Präsident Bush dem Krieg gegen den Terror eine neue Richtung gegeben: West-Afrika. Gewarnt durch das Unentschieden im Zweikampf mit dem Iran (je 1 Punkt und 2:6 Tore) zieht sich die US-Friedenspolizei nun langsam (rückwärts und dabei pfeifend) aus dem Irak zurück und sucht den Feind künftig in den Tropen.

Politikum Fußball: Droht der Einsatz menschlicher Bomben?

Zurück zu la dolce vita: Frisuren. Wie schon bei den letzten Weltmeisterschaften sind auch bei dieser wieder Frisuren im Trend. Fast jeder Spieler hat eine, die Richtung der letzten Jahre bleibt bestehen: Glatze ist im Zweifel am geeignetsten. Aber wie schon an anderer Stelle erwähnt ist alles nur halb so schlimm, wenn man das Panini-Album wieder weg legt und sich richtige Fotos anschaut. Dazu morgen mehr.

Modell "Stinktier"

Dieses Bild beweist: Jeder Mensch kann es mal zu was bringen

Hans-Hubert als junge Frau

Ihm gelang der Coup von seiner Nase abzulenken

Von diesem Hals hingegen lenkt nichts ab.

Donnerstag, Juni 22, 2006

+++wm-report XIV+++


Ein Medienereignis wie die Fußball Weltmeisterschaft verursacht naturgemäß eine gewisse Bindung des öffentlichen Interesses. Ist sie erst mal vorbei werden wir alle wieder wach und wundern uns nicht schlecht, warum wir plötzlich Steuersätze vom Außmaß der Volkskammer-Wahlergebnisse haben und die Krankenkassen nach vollendeter Gesundheitsreform plötzlich einen WM-Aufschlag verlangen. Nicht ungeschickt das, aber es gibt auch noch andere, die ein kleines Stück vom großen WM-Kuchen abhaben wollen. Das reha team Kraus zum Beispiel. Hier hat eine Melange aus schlechtbezahlter Marketingabteilung (Fräulein Schmidt vom Vertrieb) und völliger Fehleinschätzung der Zielgruppe zu dem oben abgebildeten Ergebnis geführt. Da biegen sich sogar die Autos vor Lachen.


Ebenfalls beim Aufsprung auf den großen WM-Zug verletzt hat sich diese christliche Splittergruppe: "Anstoß für den Glauben" und "Der Glauben - eine runde Sache" waren noch die guten Ergebnisse des Brainstormings beim wöchentlichen Bibel-Zirkel. "90 Minuten für ein Spiel - 5 Minuten für die Ewigkeit" sowie "Das Tor zum Himmel" hingegen wirken für den mitteleuropäischen Geschmack ein wenig zu apokalyptisch. Man hätte mich fragen sollen: "Petrus - Torwart Gottes", "Jesus - die Hand Gottes", "Das Schlanke muss an das Eckige (Kreuz)", "Wir schlafen nicht auf Betten, wir schlafen nicht auf Stroh, wir schlafen nur auf Wölkchen - das ist im Himmel so. Olé Jesus Christus, olé, olé olé"

Mittwoch, Juni 21, 2006

+++wm-report XIII+++

Was bei dieser WM so erstaunlich ist, ist die Tatsache, dass jeder irgendwie nett ist. Die Polizisten lassen sich willenlos fotografieren, der Einlasskontrolleur der Stadt Kaiserslautern weist uns lächelnd auf die glasfreie Innenstadt (gilt nur für Getränke, nicht für Scheiben) hin und so ist auch die Bahn auf diesen Zug aufgesprungen und stellt ein freundliches Helferlein ("Automaten-Guide") zur Verfügung. Einzig die Fünferbande, die uns mitten in der Nacht prügelnderweise aus "ihrer Stadt" vertreiben wollte war ein wenig unentspannt, weswegen jetzt auch der Kriminaldienst gegen sie ermittelt.

Automaten-Guide nimmt Arbeit auf.
Nicht im Bild: Goleo

Automaten-Guide bei der Arbeit.
Immer noch nicht im Bild: Goleo

Gelbe Karte für den Traumschiffkapitän (Polizei): Christoph bei der Arbeit.
Es fehlt: Goleo

Freundlichkeitsoffensive: Der private Wegweiser.
Nicht zu erkennen: Goleo

Hemd ja, Hose nein? GOLEO!!!

Dienstag, Juni 20, 2006

+++wm-report XII+++


Die McDonalds Fußball Eskorte: Adriano, Frisürchen und Ronald McDonald. Heute ist der Tag des großen Spiels, das alles entscheidende Ereignis, der letzte Gruppentag. Heute spielt Paraguay gegen Trinidad und Tobago. Und ich darf live dabei sein. Na hoffentlich bleiben uns die mobilen Zellen, die man eigens nach Kaiserslautern geschafft hat, erspart.

Kinderknast mit Michael

Montag, Juni 19, 2006

+++wm-report XI+++


Wie wir seit gestern wissen wird die WM 2006 nicht das ganz große Comeback von Zinedine Zidane - der hatte nach dem Ausgleich von Süd-Korea gestern keine Lust mehr auf Fußball und sich mit seiner zweiten gelben Karte auszeichnen lassen. Nein, das Comeback des Jahres ist das des Maradonas. Der kleine Naseweis(s) hüpft freudestrahlend und völlig von Sinnen (niemand weiß warum) mit der gesamten (Teil-Ex-)Familie durch die Lande, schießt offenkundig nicht mehr mit dem Luftgewehr auf Journalisten und sieht nach seiner Magenverkleinerung wieder halbwegs menschlich aus. Hier einige Impressionen:

"Schaut alle her": Maradona kann endlich wieder die Arme verschränken

Nicht mehr mit Cortison erklärbar: Maradona nach einer Blasebalg-Kur

Ähnlichkeit unverkennbar: Maradonas Schwester

Die schlimme Phase: Maradona auf der Fluch vor der Polizei. Der Videorekorder und der Schinken wurden später sichergestellt.

Ciao, Leute: Frohnatur Maradona verabschiedet sich ins Entmüdungsbecken.

Sonntag, Juni 18, 2006

+++wm-report X+++



Ich hab keine Ahnung warum, aber Figo und Raul (oben rechts oder links und umgekehrt) sind für mich identisch. So wenig wie Portugisisch sich vom Spanischen unterscheidet, so wenig haben Figo und Raul nicht gemeinsam. Zwei Namen, eine Bedeutung: Sex! Vielleicht ist es meinem stereotypen Weltbild geschuldet, aber Rotwein, Trauben und Körperöl gehören zu den beiden Bildern ebenso wie ein brasilianisches Supermodel dazu...

Nachtrag:
So, ich habe nachgeforscht und folgendes Wissen gesammelt:

Raúl ist seit dem 30. Juni 1999 mit dem spanischen Model Mamen Sanz verheiratet.

Figo ist seit 2001 mit dem schwedischen Model Helen Svedin verheiratet.

Ok, da steht nichts von Rotwein und Trauben, und gut, gut, keine Brasilianerinnen, aber dafür hat die Zweite einen lustigen Nachnamen...