Montag, Juli 31, 2006

viertel weiter vor!


Das gibt es nur auf dem Viertelfest: Bekloppten Düsseldorfer Buben darf durchs Klofenster beim rocken zugeschaut werden. Ein guter Service, den sich die sehr aufdringliche Putzkraft auch teuerst bezahlen ließ.

Sonntag, Juli 30, 2006

viertel vor!


Es ist ja schön, dass man auf dem geliebten Viertelfest vor verhältnismäßig harmlosen Würstchen gewarnt wird - vor dem viel gemeineren Bier hat mich leider niemand gewarnt. Das zweite Foto muss wohl auf dem Nachhauseweg entstanden sein. Beweisen oder erinnern kann ich das allerdings nicht.

Samstag, Juli 29, 2006

durchgeknallt


Wie der aktuellen Ausgabe des (nach wie vor sehr guten) Viertel Vor - Heftchens zu entnehmen ist, ist der Eddy Hans ein ausgezeichneter Toupet-Schneider. Das geheime Laster seines Bruders Seppl findet aber nur am Rande Erwähnung. Dieser ist ein hobbymäßiger Wimpelschneider, der für jede erdenkliche Situation schnell den passenden Wimpel gehäkelt hat. Besonders gerne schneidert er offensichtlich Wimpel, auf denen seine große Leidenschaft, das Wimpelschneidern, illustriert ist. Hier einige Auszüge:


Freitag, Juli 28, 2006

neue erkenntnisse


Schlimmes ist passiert. Marge Simpson, die in ihrem richtigen Leben die Mutter beim lustigen Glückshasen ist, wurde "laut Polizeiangaben" genau 70 Jahre alt, ehe sie dem Witz entsagte und heute tot aufgefunden wurde. Witzischkeit kennt eben doch Grenzen.

Donnerstag, Juli 27, 2006

der erste eindruck zählt


Bücher ohne Fehler können nach menschlichem Ermessen nicht hergestellt werden. Ein flüchtiger Blick in ein Buch, dessen erstes Wort schon falsch ist, lässt einen eventuell dann aber doch Abstand davon nehmen. Deshalb rate ich -ohne den weiteren Inhalt zu kennen- dringend von Mary Westmacott alias Agatha Christie´s Roman "Ein Frühling ohne Dich" in der Ausgabe von 1972 ab.

Mittwoch, Juli 26, 2006

nicht mehr normal


Gestern die Mutter Gottes vor´m Klo, heute Gott-weiß-wer hinter Gittern. Was ist nur mit unseren Heiligenfiguren los??? Wobei dies hier natürlich auch symbolisch hier für stehen könnte.

Dienstag, Juli 25, 2006

wächter auf hohem posten


Schlimme Zeiten, in denen wir leben. Kein Mensch weiß mehr, was an all den Feiertagen eigentlich gefeiert wird und die Mutter Gottes wurde zur Klofrau (Hinterausgang) degradiert.

Montag, Juli 24, 2006

sitzblockade


Man kann über Stadtbewässerung nach Bierkonsum geteilter Meinung sein. Dieser Herr allerdings hat Anstand und verrichtet sein (kleines) Geschäft im Sitzen. So kommt Deutschland weiter...

Sonntag, Juli 23, 2006

neulich bei fischers


Liebes Klatschblatt "Neue Welt".

In deiner Ausgabe mit der "Diana Serie" (Titel: "Charles & Camilla: Ihre Ehe ist ungültig") berichtest Du über einen gewissen "Gottfried Fischer", der seine Ehefrau betrogen hat. Leider sind mir blos ein Gotthilf Fischer und ein Ottfried Fischer bekannt - deren Melange allerdings nicht. Bitte klär mich doch mal auf, ob sich um den bebrillten Schinken da oben noch ein grauer Haarkranz zieht, oder ob mein Promiwissen zu verkümmert für Deinen Sachverstand ist, den ich selbstverständlich nicht in Frage zu stellen wagte.

Herzlichst
L.Palomas

Samstag, Juli 22, 2006

like a hurricane



Nach durchzechtem Tag verließen gegen 19h30 die letzten Rocker das Halberg-Openair. Hinter ihnen ein Bild der Verwüstung aus zerrissenen Träumen bzw. Plakaten und ausgetrunkenen Getränken. Die Killerpilze, eine Band, die hier wahrscheinlich niemand kennt (weil sie wahrscheinlich niemand kennt, der schon Internet surfen darf), hatten eiskalt Knutschangebote trotz Ohnmachtsanfällen abgelehnt und Jeanette, die seit vielen Jahren Stammgast auf dem Halberg ist (Qualität setzt sich durch!), erklärte ihr verändertes Äußeres damit, dass sie sich die letzten Jahre "ge-changed" hätte. Früher hieß das Halberg-Openair völlig zurecht Schüler-Ferien-Fest.

Freitag, Juli 21, 2006

gastfleundlich


Ich kaufe ein N wie Nordpol. Bitte auch englische Wörter und Bedeutungen anbieten...

Donnerstag, Juli 20, 2006

sie sparen, wir schaun mal


Nicht überall ist es geschäftsförderlich, wenn man laut in die Welt hinaus schreit "Discount, Discount !". Auch mag die Ameise als fleißiges Tierchen angesehen sein, dennoch will niemand ihr Bauten unter seinen Pflastersteinen oder sie selbst auf seiner Terasse. Prognose

Mittwoch, Juli 19, 2006

lecker


Was lange nur ein Gerücht war, wird nun bittere Realität: Zungenwurst "Hasso"

Dienstag, Juli 18, 2006

schlauer als florian silbereisen XV


Dinge, schlauer als Florian Silbereisen. Heute: Tanzende Rindswurst vor Ananas-Hintergrund, 2.50 Euro. Fahne.

Montag, Juli 17, 2006

nobel, nobel


So teuer, dass es im Tresor lagert: Danziger Goldwasser. Weiterhin offen im Regal: Tequila silver, Perlwein sowie Doppelkorn.

Sonntag, Juli 16, 2006

coke


Was ist wohl mit Farbstoff verziert, koffeinhaltig (bzw. Koffeinhaltig) aber kein WC? Cola ist übrigens auch keine Kleingartenanlage, kein Wohnzimmer, keine Sonnenmilch, kein Mittelfeldspieler und kein Fleischerbedarfsfachhandel.

Samstag, Juli 15, 2006

verkehrte welt


Auf diesem Foto stimmt nichts. Gemeinhin wird ja der Versuch unternommen, den Lastverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlegen und nicht umgekehrt. Der Rennrollstuhl könnte als Fluglotse dienen, der Fußgänger hat Bauchschmerzen und Fiffi hat unter diesem Gespann rein gar nichts verloren.

Freitag, Juli 14, 2006

+++wm nachtrag II+++


Auch ich muss jetzt schweren Herzens langsam mal einsehen, dass die WM vorbei ist, die letzten Bälle Deutschland verlassen. So schade es auch ist, dass so etwas nur alle vier Jahre stattfindet, irgendwie ist es aber auch gut - nur so kann man die benötigte Spannung aufbauen. Leider war speziell diese WM wohl die schönste, die uns zu Lebzeiten geboten wurde und wird, denn die Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland in weniger als 100 Jahren nochmal Ausrichter sein wird dürfte im Promillebereich liegen. Es sei denn, Südafrika... aber lassen wir das.
Wenn ich noch andere erwähnenswerte Fotos finde liefere ich die in anderem Rahmen nach, soweit hier der bittere Rest:

Der zweite von Links ist der Torwart. Zu erkennen am andersfarbigen Trikot (Schimmel).


Kategorie 1, sichtbehindert. Das war die offizielle Bezeichnung für unsere Karten. Erst dachten wir an Pfosten oder Zäune - tatsächlich war´s aber der Holländer, der sich zuletzt 1985 gekämmt hatte.

Donnerstag, Juli 13, 2006

+++wm nachtrag I+++


Leider waren auf den T-Shirts die die beiden auf den T-Shirts trugen nicht noch andere T-Shirts drauf, auf denen die beiden in weiteren T-Shirts zu sehen waren. Auch die Farbe auf den Pickelhauben war nicht ganz original.


Dank des enormen Zoomvermögens meiner Kamera konnte ich einen Blick auf die Mannschaft erhaschen, die eigentlich nur im 1-2 Pixel-Bereich lag. Leider hatten alle die gleiche Rückennummer und auch meine Rotsehschwäche machte es mir nicht gerade einfacher Schweinsteiger und Lierhaus zu unterscheiden. Einzig Asamoah stach ein wenig heraus.


Es gab auch noch einige interessante Versuche, in letzter Sekunde doch noch an Tickets zu gelangen. Die Warnung vor den Gefahren des Schwarzmarktes führte -und da muss man kein Prophet sein- nicht zu dem gewünschten Erfolg. Und ob noch jemand diese einsame Dame glücklich machen konnte (bzw. ob es sich hierbei schon um Prostitution handelte) kann nicht abschließend geklärt werden...


Interessanterweise gab es auch nach dem Spiel noch etliche Schilder mit der Bitte um Tickets. Die Preise waren inzwischen sogar wieder angestiegen; so bot uns jemand 5 Euro für unsere Eintrittskarte. Klar, die rahm ich mir dann ein und erzähl später meinen Enkeln, dass das der original 5-Euro-Schein ist, den der Opa für seine Eintrittskarte für´s WM-Finale bekommen hat. Das schindet Eindruck...

Mittwoch, Juli 12, 2006

+++wm report XXXV+++


Achtung, Achtung! Die Polizei rät:
  • Big Brother is watchin you!
  • Keine Leute in roten Pullovern anfassen!
  • Aufhören!
  • Keine Autos heben!
  • Keine Streichhölzer, Silvester- und Mittelstreckenraketen!
  • Kein Sex in der Öffentlichkeit!
  • Geheimzahleingebern auf die Finger kloppen!


Der IQ dieses Herrn kann mit dem einer Kaulquappe verglichen werden. Eine Nacktschneke hingegen besitzt eine um einiges größere Gehirnmasse. Leider nur schwer erkennbar ist der Adolf-Schnäutzer in schwarz-rot-gold (bzw. geil, wie das ja jetzt heißen muss). Da Fußballfans aber tolerant sind wurde ihm und seinen Freunden als Minderheit (10:500.000) trotzt Einlaufhymne ("So sehn Deutsche aus, schalalalala") Einlass zur Fanmeile gewährt.

Winnie Schäfer´s Matte

Mist, erwischt...

Die ZDF-Arena sah im Fernsehen deutlich größer aus.

Dienstag, Juli 11, 2006

+++wm report XXXII - XXXIV+++


Heieie, die große Stadt und soviel zu tun. Aus verschiedensten Gründen, von Computermangel bis schlimmster Überlkeit hat es leider kurz gedauert bis zur nächsten Veröffentlichung.
Eigentlich waren unsere Plätze im Olympiastadion ja ganz gut. Man hatte einen prima Blick auf´s Spielfeld, hatte Pressemonitore direkt zu seiner Linken und war größtenteils unter Seinesgleichen. Da der Schwarzmarkt aber auch so seine Blüten trieb und so mancher C-Prominente, dem man eine Karte für unseren Block geschenkt hatte, diese lieber für teuer Geld verkaufen wollte, mischten sich auch einige Normalbürger zwischen uns. Eigentlich kein Problem, wären da nicht die ständigen Belästigungen gewesen. Keine 5 Minuten konnte ich mir in Ruhe das Spiel anschauen, ohne dass irgendwer unbedingt ein Foto mit mir haben wollte. Ich kann diese Leute ja verstehen, sie wollen ein Souvenir mit nach Hause bringen, sich ewig an diesen Tag erinnern, aber irgendwann is auch mal gut.

Eigentlich der Schlimmste. So nervig wie dieser Zwerg war sonst keiner.

Lichtgestalt: Kaiser Franz. Links Steffanberg

Wollte nicht mehr loslassen: Peter Kraus

Auf dem Weg zur Toilette schnappte die Falle zu. Überall lauerten diese Menschen mir auf.

Auch im Stadion: Hans-Hubert (Berti) in der Draufsicht

Einer von den Backstreet Boys will sich in meinem Glanz sonnen. Und Sex

Am Schluss wankte ich mit meinem Freund Gerhard Delling vom Fernsehen nach hause.

Samstag, Juli 08, 2006

+++wm report XXXI+++


Morgen ist es soweit, dann darf ich die Mannschaft auf der Berliner Fanmeile sehen. Ich rechne mit Ausblicken im ein- bis zwei-Pixel Bereich. Derweilen kann sich der DFB auch einen Bundestrainer mit Wohnsitz in den Anden vorstellen, solange der nur Jürgen Klinsmann heißt. Ähnlich verhält es sich da mit dem Stimmungsrohr Deutschlands: Die Bild-Zeitung hat auch schon immer gewusst, dass der Klinsi und der Jogi die richtigen sind, aus taktischen Gründen aber ein wenig hinterm Berg gehalten. Man muss sich eben auch mal opfern für das große Ziel.

Freitag, Juli 07, 2006

+++wm-report XXX+++


Der Verkaufsschlager des Sommers: Kevin Kuranyi-Trikots. Neben Wollsocken und Glühwein geht kaum ein anderes Produkt derzeit so gut wie das Fan-Shirt des sympathischen Schalker Nutella-Botschafters. Immerhin ist er aber das Werbe-Zugpferd von Ferrero und ersetzt auf Hanuta- und Duplobildern den zur Zeit mit Fußball beschäftigten David Odonkor sehr gut. Wer im ersten Satz dieser Pressemitteilung 3 Fehler entdeckt darf sie behalten.

Donnerstag, Juli 06, 2006

+++wm-report XXIX+++

So langsam erwache ich wieder aus meinem Schockzustand. So kurz vor Schluss, das ist echt gar nicht lustig... Mein Gesichtsausdruck und meine Haltung gestern müssen offensichtlich Bände gesprochen haben, jedenfalls wurde ich mit einer Welle des Beileids überhäuft. Scheinbar hatten meine Schmerzen auch bis ins Internet ausgestrahlt, denn der Palomasreport verzeichnete gestern einen Besucherekord; mit großem Abstand zur bisherigen Höchstmarke.
So, zurück zur Realität. Ich habe immer noch diese Endspielkarte, werde mir heute noch ein Zidane Trikot zulegen und ab morgen (oder Samstag) aus der Hauptstadt berichten. Außerdem hatten das Niederlagengefühl folgende Mannschaften viel früher: