Dienstag, Februar 27, 2007

ulle der radrennprofi

Die Welt ist eine ungerechte Sau. Kaum hält sie ihre schützenden Hände über einen, indem sie für Fahrräder unbezwingbare Mauern quer durch die Republik zieht, ist´s auch schon Zeit den schützenden Schoss der DDR zu verlassen, nur um sein Glück in der - jetzt größeren - BRD zu suchen. Das Glück, welches gut versteckt in einem Fass voll chemischer Hilfsmittel liegt. Das kannte Ulle nicht, das musste ihn überfordern. Versehentlich ein Toursieg und schon wollen die ganzen Ärsche von Zeitungen, Scharpings und Verbänden weitere Erfolge sehen. Und dann darf man noch nicht mal schlucken und spritzen was man will. Das ist ungerecht, deshalb erklärte Ulle dem Beckham gestern abend warum er jetzt Berater für Reifendichtungsmittel wird.

"Mein Radfahrerherz war zerbrochen"

"Ich traue keiner Socke mehr über den Weg"

"Es liegt doch nichts vor. Es wird ermittelt"

Beckham: "Haben sie den falschen Leuten vertraut?"
Ulle (der ihn duzt): "Ich hatte oft nen Rattenschwanz, den man nicht erkannt hat"

"Drahtesel"

"Ich wollte die Tour gewinnen. Für mich, für uns Fans"

" " (Auf die Frage nach Doping)

Montag, Februar 26, 2007

andere spielen nur

Nach Warnungen auf Zigaretten, Schnaps und Glühbirnen war irgendwann eben auch mal der eigentliche Teufel dran: Musik.

Samstag, Februar 24, 2007

sommerloch II


1. Die Nachrichtenlage hat sich nicht wesentlich gebessert.
2. Achtung, falsche Tackernadeln sind im Umlauf. Bis auf Weiteres sollten Gebäude nur noch mit Reißbrett- und Britt-Stiften zusammengebaut werden.

Donnerstag, Februar 22, 2007

erderwärmung: sommerloch schon im februar


+++ Gresaubach: Rentnerin verrenkt sich Arm bei Rollator-Unfall +++ Dirmingen: Vogel entflogen. Pfeift Melodien +++ Niedersalbach: Bauer zum ersten mal seit 3 Jahren erkältet +++ Schmelz: Hüttenkäse in Spar unten in der Hauptstraße 2 Tage über Verfallsdatum +++ Bous: Mann von Hund angebellt. Zeugen bitte melden +++ Nieder-Losheim: Besucherrekord im Heimatkundemuseum: Paula Schmidt ist eintausendste Besucherin +++ Saarbrücken: Rundfunk gehen Meldungen aus. Jemand soll was kaputt machen!

Mittwoch, Februar 21, 2007

alex


... und trinken Milch. Ich würde trotzdem nicht versuchen das zu heilen, wie man weiß geht das in die Hose.

Montag, Februar 19, 2007

dad of a clown

Und schon wieder ist eine Saison. Weihnachten rum, Silvester rum, Ostern noch in weiter Ferne. Zum Glück ist da ja noch was dazwischen. Mit gewohnter Unbeholfenheit versucht sich die saarländische Werbewirtschaft also mal wieder in der Ausnutzung von saisonalen Werbemöglichkeiten. Mit erschreckendem Ergebnis. Ich kann nur ausdrücklich davor warnen das Foto länger anzuschauen. Aggression aus tiefstem Herzen und blanker Zerstörungswille sind die Folgen...

Freitag, Februar 16, 2007

schlagzeug

Sehr witzig, Spiegel online. Aber extra erwähnen, dass der "Schlag"-anfall nach dem Kampf kam, muss man eigentlich nicht.

Axel Schulz schlägt wieder zu.

Donnerstag, Februar 15, 2007

quo vadis, hauptsendezeit?

Upps! Ätsch! Huiiiiii! Buaaaohhh! Carabanga! Palim Palim! Ich hätte gerne ne Flasche Pommes frites!

Mittwoch, Februar 14, 2007

senioren im winter

Mangels Kälte und somit mangels Kopfpuscheln muss die für die dunkle Jahreszeit angedachte Serie "Senioren im Winter" leider entfallen.

Montag, Februar 12, 2007

männerhart

Der Saarbrücker Männerhartchor sucht dringend junge Männer, die bereit wären, sich am 24.3. auf offener Bühne dem Applaus der Massen hinzugeben und mit uns ein Liedlein sängen. Das neue Antidiskriminierungsgesetz zwingt uns dabei ebenso wie die aktuelle Mitgliederzahl den Begriff Mann etwas breiter zu interpretieren. Der SMHC sieht als "Mann" deshalb alle Männer an, die entweder Mann oder Frau sind. "Jung" im Sinne von SMHC ist, wer im Chor mitsingt. Ähnlich verhält es sich mit dem Namensbestandteil "Saarbrücker". Saarbrücker ist derjenige, der in Saarbrücken wohnt oder nicht. Selbst der Chor-Begriff wurde inzwischen etwas aufgeweicht.
Deshalb bitte anmelden und Freunde finden. Denn der SMHC vergisst nie, wer ihn auf dem Weg nach oben gestützt hat!

Sonntag, Februar 11, 2007

stadtmykologie

Nichts ist mehr sicher vor den aggressiven Werbeklebern, die jede auch nur im Ansatz ebene Fläche zukleistern. Auch die Litfaßsäulen schießen wie Pilze aus dem Müll.

Freitag, Februar 09, 2007

goleo 2

Wer sich so aufreizend räkelt, der hat seinen Namen verdient: Bumsi, das frivole Maskottchen der Biathlon-WM. Im Gegensatz zu Goleo aber mit Hose.

Donnerstag, Februar 08, 2007

wer nicht kämpft hat schon verloren


Man kann ja einer kleinen regionalen Tageszeitung nicht vorwerfen, dass sie nicht auf einem Faltblatt erscheint und deshalb täglich viele große Seiten mit vielen überflüssigen Informationen füllen muss. Andererseits kann man auch vom krassen Rapper Bushido halten was man will, vorzugsweise ihn für einen Idioten. Verlässt dann aber das Gangster-Würstchen sein Ghetto, um in die große brutale Welt auszuziehen und die Dörfer das Fürchten zu lehren, ist die Kernschmelze im Gange. Rapperlein und Regionalpresse vereinen sich zu einer Spirale des Sachverstandes, die Seiten füllen sich, die Leser fürchten sich, des Lesers Kind frohlockt und die CD-Verkäufe ziehen nochmal an. Juhu, Rebellion. Gangster, liebe Kinder, schreibt man übrigens wirklich mit "er" am Ende. Und so beginnt die Berichterstattung. Ein Redakteur hat Wind vom Killerkonzert bekommen und begibt sich auf die Jagd. Er wird fündig. In Dillingen wartet Sylvia, selbst Mutter und außer dass sie Mädchen das Kämpfen lehrt nicht weiter spezifiziert, bereits mit einer Kanne Kaffee und einer gehörigen Portion Wut im Bauch, denn:


Ein Fall also für´s Verfassungsgericht. Oder eben für die Zeitung. Sylvia ärgert dabei besonders, dass niemand über Männer oder Politiker als Objekt männlicher Triebbefriedigung singt.



Wirklich? Unabhängig davon, dass es zwischen Politikern und Frauen durchaus eine gewisse Schnittmenge geben soll, liegt aber nahe, warum erstere selten lüstern besungen werden.


Man könnte sogar den Eindruck bekommen, dass Sylvia inzwischen eine gewisse Sympathie für den Feind entwickelt hat. Jedenfalls sind ihre Textkenntnisse beachtlich. Natürlich ist das ein Nebeneffekt der Aufklärungsarbeit, genau wie die Speckbildchen zwischen den wissenschaftlichen Artikeln im Playboy (auch keine Politiker!). Oder doch das Stockholm-Syndrom?


Sie braucht den Ärger, pusht sich täglich schon zum Frühstück mit Feindgesängen.

Für Sylvia geht der Weg in die Zeitung aber zunächst mal über Basisarbeit. Klingenputzen, Hände schütteln. Auf einer Tupperparty bei Gabi In einem Café verteilt sie an unbeteiligte Gäste Flugblätter und provoziert den Ärger von Kundschaft und Personal. Um ein Haar löst sie dabei eine Revolution aus.

Für die Zeitung wär´s egal gewesen. Caféhaus-Revolutionen und Bushido-Konzerte füllen gleichermaßen die Zeilen. Derweil ist der Zeitungsartikel an dieser Stelle fast schon zu Ende. Details über die mutmaßliche Unterschriftensammlerin, deren Unterstützer oder Gegner bleibt uns das Blatt schuldig, es bleibt aber die Hoffnung, dass Sylvia fortan bis zum Konzert des Feindes von Seiten der Zeitung begleitet wird. Zum großen Finale werden wir hoffentlich ein Bild von ihr sehen. Sylvia hat erkannt, dass gegen die Großen eben nichts zu machen ist, zeigt aber, dass auch die Kleinen sich nicht unterkriegen lassen. Das Bild, wie sie eine Rose in den Eingang der Halle legt, während drinnen gerade Frauen gedisst werden, geht um die Welt. Oder zumindest durch den Dillinger Regionalteil der Saarbrücker Zeitung.

Mittwoch, Februar 07, 2007

dahinter steckt immer ein kluger kopf

Ich nehme Tor 3, den Zonk könnt ihr behalten...

Dienstag, Februar 06, 2007

verantwortung


Liebe Kinder. Bitte genießt Jack Daniel´s verantwortungsbewusst. Nicht zuviel Eis, denkt an euren Magen, nicht zuviel Cola, die ist ungesund - und kotzt der Mama nicht wieder in den Flur!

Sonntag, Februar 04, 2007

fahr zur hölle, eselchen

So, und jetzt hör mal zu, Sir Hannes Smith, Deines Zeichens Sänger von Honigdieb!

Mir reichts, ich will deinen blöden Eselchenaufkleber nicht mehr sehen. Wo man hinkuckt hängt der Mist. Honigdieb? HONIGDIEB? Wie bescheuert kann man denn sein? Man kann doch seien Folk-Ska-Jazz-Verein nicht Honigdieb nennen. Und dann die Homepage. In China größer als die Scorpions, von Iggy Pop mal erwähnt, Bilder die auf mindestens Westfalenhallengröße schließen lassen. Und wo spielst du als nächstes? Rock im Loch, Lünen. Eintritt 1 Euro! Es ist nicht originell sich mit Zylinder auf die Bühne zu stellen, niemand mag Geiger und was bitte soll toll daran sein, wenn du erzählst, dass du erst mal 12 Schlagzeuger vorspielen lässt, bevor Du Dich für einen entscheiden kannst. Dass aber Dein Schwachmatenlabel Idiots heißt ist irgendwie passend. Zumal wenn man dem Honigdieb da eine Unterkategorie einrichtet. www.idiots.de/honigdieb sagt dann doch genug über den Honigladen aus. Ebenso wie Dein innovativer Albumname "Einzig aber nicht Artig".

Freitag, Februar 02, 2007

düsseldorf alaaf

Die tollen Tage stehen in´s Haus, der WDR hat wieder die Narrenkappe im Logo, da wird es höchste Zeit, sich mal um die Verkleidung zu sorgen. Der Trend geht eindeutig zum erotischen Krankenpersonal. Immer mehr junge Leute verweigern allerdings den Dienst an der Waffe und kennen sich daher überhaupt nicht mehr aus mit den verschiedenen Uniformen und Dienstgraden. Daher hier eine kleine Übersicht:


Was bisher kaum jemand wusste: Nachtschwestern tragen Schwarz, Chefärzte längere Strümpfe als Ärztinnen und ich dieses Jahr Rüssel:



999 Euro sind mir die tollen Tage schon wert. Wer lieber billiger und durchsichtig unterwegs ist, dem sei noch das sexy Matrosenkostüm empfohlen. Funktioniert am besten vor weißem Hintergrund und mit dicken Armen.


Käfer, Bienen, Zauberer und weiteren puren Sex gibt es hierentlang.